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HUNDEKAUF – Meine 3 Insider Tipps!

Welche Möglichkeiten gibt es für einen Hundekauf?

Worauf sollte ich achten beim Hundekauf? Es gibt sehr viele Möglichkeiten, um den richtigen Hund für Dich zu finden. Sie haben jedoch Vor- und Nachteile, die Du gegeneinander abwägen solltest beim Hundekauf. Hier meine Tipps für Dich.


Deine Antworten zu meinem Artikel Juhu – wir wollen einen Hund kaufen haben gezeigt, dass der Hund das richtige Tier für Dich ist? Dann darfst Du Dich freuen und Deine Zukunft mit einem Vierbeiner planen. Dazu beantworte ich in meinem Blog bereits viele der Fragen, die bei Euch jetzt ausserdem auftreten. Nach und nach werden weitere Artikel hinzukommen.


HUNDEKAUF - Meine 3 Insider Tipps!

Wo kaufe ich einen Hund?

Hundekauf im Tierheim

Die Tierheime sind voll von Hunden, rund 6 Millionen sind es alleine in Deutschland, die hier Unterschlupf finden. Viele wurden ausgesetzt oder abgegeben, weil die ursprünglichen Halter mit dem Tier finanziell, mental oder zeitlich überfordert waren. Jeder, der sich entschließt, einen solchen Hund bei sich aufzunehmen, tut ein gutes Werk – vorausgesetzt, er kommt besser mit dem neuen Familienmitglied klar als der Vorbesitzer.

Schließlich muss man sich bewusst machen, dass die Tiere dort (fast) alle bereits – oft schmerzliche – Lebenserfahrung gesammelt haben. Und während Welpen und kleine Rassen meist schneller vermittelt sind, leben große, ältere Hunde zuweilen schon längere Zeit im Heim. Das macht es oft nicht leicht, sie zu resozialisieren, vor allem wenn sie schon zuvor Verhaltensauffälligkeiten hatten.

Angst, Aggression gegen bestimmte Personengruppen, ausgeprägter Jagdinstinkt, Verlustangst oder Unsauberkeit verlangen oft viel Geschick und Geduld im Umgang mit dem Tier. Erfahrene Hundehalter tun sich damit oft leichter als Neulinge und schließlich ist es auch eine Frage des Charakters von Herrchen oder Frauchen, wie sehr man sich bestimmten Anforderungen gewachsen fühlt. Sei also ehrlich mit Dir selbst, bevor Du Dich für einen Hund aus dem Tierheim entscheidest, und lass Dich vom zuständigen Tierpfleger beraten.


HUGOs Tipp: Der beste Weg zur Entscheidungsfindung, ist das gegenseitige „Beschnuppern“ zwischen Dir und Deinem Wunschkandidaten. Bei ausgedehnten Spaziergängen und regelmäßigen Besuchen sollte der Hund Dich erst einmal besser kennenlernen – und umgekehrt!


Wenn Du Dich entschließt, einem Hund aus dem Tierheim ein neues Zuhause zu schenken, erwartet Dich oft ein dankbarer, treuer Gefährte, der Dir aufgrund des meist fortgeschrittenen Alters und der größeren Lebenserfahrung weniger Arbeit aufbürdet als ein quirliger Welpe. Und: Ein Hund aus dem Tierheim ist zwar nicht kostenlos, aber doch günstiger in der Anschaffung als ein Tier vom Züchter. Dazu später mehr.

Hundekauf beim Züchter

Ein Züchter ist der klassische Weg beim Hundekauf, zumindest wenn Du einen Welpen erwerben möchtest oder das Risiko, einen „Problemhund“ zu bekommen, minimieren. Es ist heute kein Problem, über das Internet einen Züchter zu finden oder vielleicht auch über die Kleinanzeigen in der Zeitung.

Du solltest aber auf jeden Fall einen verantwortungsvollen Hundezüchter suchen. Davon vergewisserst Du Dich am besten beim persönlichen Kennenlernen. Nur bei einem Besuch vor Ort kannst Du feststellen, wie die Hunde gehalten werden und wie der Züchter mit ihnen umgeht. Natürlich kann Dir niemand eine Garantie geben bezüglich Charakter oder Krankheitsanfälligkeit eines Tieres, aber zumindest schafft ein gewissenhafter Züchter günstige Voraussetzungen.

Hier findest Du eine Checkliste mit Punkten, auf die Du beim Besichtigen des Zwingers achten solltest:

  1. Der Züchter bietet maximal zwei Hunderassen an.

  2. VDH-Gütesiegel und Zugehörigkeit zu einem Zuchtverband sind positive Zeichen.

  3. Der Züchter gibt gern Auskunft zu allen Fragen und legt Gesundheitspapiere der Elterntiere vor.

  4. Die Zuchtstätte wirkt sauber und gepflegt.

  5. Die Hunde haben Familienanschluss, Freilauf und einen eigene Schlafplatz

  6. Die Zuchthündin macht einen zufriedenen und gesunden Eindruck, die Welpen sind gesund, wohlgenährt, mit glänzendem Fell, munter, angstfrei, gechipt und geimpft.

Wenn Dich der Züchter seinerseits kritisch unter die Lupe nimmt und z.B. nach Deinen Möglichkeiten einer artgerechten Hundehaltung befragt, ist das ein gutes Zeichen bezüglich seiner Qualifikation. Außerdem gibt ein gewissenhafter Hundezüchter die Welpen nicht zu früh ab, keinesfalls unter neun bis zehn Wochen. Beim Kaufabschluss achte auf einen juristisch einwandfreien Kaufvertrag – und auf einen realistischen Preis. Ein Rassehund zum Dumpingpreis ist ein Zeichen für Unseriosität.


HUGOs Tipp: Ein guter Züchter wird seinen Hund niemals über eine Tierhandlung verkaufen, das ist ein ungeschriebenes Gesetz unter Züchtern. Deshalb wirst Du im Zoofachhandel in aller Regel keine Hunde finden. Falls doch, stammen sie vermutlich aus unseriöser Quelle und werden durch die Haltung im Geschäft höchstwahrscheinlich große Probleme haben, sich später zu sozialisieren. Nimm also lieber Abstand von einem solchen Kauf!


Einen Hund von privat kaufen

Gibt es in Deinem Bekanntenkreis unerwartet Hundebaby-Segen, spricht nichts dagegen, dass Du einen solchen Welpen ab der 10. Lebenswoche bei Dir aufnimmst – sicher wurde er in seiner Familie liebevoll aufgezogen. Unabhängig davon gibt es jedoch organisierte »Vermehrer«, die Hunde in Massentierhaltung produzieren und zu günstigen Preisen, häufig über Onlineshops abgeben. Von einem solchen Hundekauf solltest Du Abstand nehmen, schon um nicht die Nachfrage in diesem unseriösen Erwerbssektor zu erhöhen.

Hundekauf aus dem Ausland

Sogenannte Straßenhunde aus dem Ausland werden von vielen Tierschutzorganisationen vermittelt. Es ist schön, wenn ein solches Tier ein liebevolles Zuhause findet. Dennoch weißt Du nie, welche Erfahrungen ein Hund in seinem bisherigen Leben gemacht hat. Deshalb solltest Du Dich vor dem Kauf gut beraten lassen. Hilfreich kann es auch sein, frühzeitig einen Hundetrainer für die Erziehung und Eingewöhnung hinzuzuziehen.

Hundekauf im Ausland

Was kostet ein Hund beim Kauf?

Welche Kosten bei der Anschaffung eines Hundes auf Dich zukommen, lässt sich nicht pauschal sagen. Wenn es nicht gerade der unerwartete Hundenachwuchs Deiner Freundin ist, die Dir ein Fellbündel in die Hand drückt, einfach nur glücklich, es in guten Händen zu wissen, wirst Du schon in die Tasche greifen müssen.

Das zahlst Du beim Hundezüchter

Ein Rassehund vom Züchter kostet zwischen 800 bis 2000 Euro – je nach Rasse und je nachdem, ob Du einen sog. »Stammbaum« benötigst oder nicht. Die Kosten für die bereits absolvierten Impfungen in den ersten Lebenswochen und das Chipen sind bereits inkludiert.


HUGOs Tipp: Du sparst Dir nichts, wenn Du einen Welpen zum Schleuderpreis aus unseriöser Hand erwirbst. Oft investierst Du das gesparte Geld bald in die Tierarztkosten, denn die Hunde sind oft ungeimpft, von Parasiten befallen und krankheitsanfällig.


Das kostet ein Hund aus dem Tierheim

Auch Tierheime geben die Hunde nicht unentgeltlich ab. Das hat zweierlei Gründe:

Das Tierheim hat Auslagen für die Hundehaltung, etwa für eine Kastration, wobei sie sich diese Kosten nie komplett erstatten lassen. Eine kleine Beteiligung schlägt sich jedoch in der Gebühr für den Erwerb nieder.

Was das Tierheim verlangt, ist eine Art Schutzgebühr. Sie soll sicherstellen, dass sich der Erwerber auch wirklich bewusst für die Übernahme eines Tiers entschieden hat.

Diese Schutzgebührt beträgt rund 200 bis 350 Euro, mancherorts in Abhängigkeit vom Alter oder der Rasse des Hundes. Unabhängig davon solltest Du jedoch nicht nur die Kosten für den Kauf, sondern auch die regelmäßigen Beträge einkalkulieren, die für die Hundehaltung anfallen.

Das kostet eine Krankenversicherung mit OP-Schutz

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Wie immer am Ende meiner Ratgeber-Artikel zum Thema Hundekauf, hier noch ein interessanter und nützlicher Link zum Weiterlesen: Deutscher Tierschutzbund warnt vor unüberlegter Anschaffung und dubiosen Händlern