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Gefährliche Lebensmittel für Hunde

Es ist schwer, den bettelnden Hundeaugen zu widerstehen.

Es ist schwer, den bettelnden Hundeaugen zu widerstehen, wenn wir uns gerade einen Snack gönnen und denken uns nicht viel dabei, wenn wir unseren Hunden etwas von den Leckereien abgeben. Allerdings kann dies leider sehr schnell gefährlich für unsere Vierbeiner werden, da diese nicht alles vertragen und verarbeiten wie der menschliche Organismus. Einige Lebensmittel wie beispielsweise das oft verwendete Süßungsmittel Xylit, kann den Hunden sogar lebensgefährlich werden. Hier findest Du eine Auflistung der schädlichsten Inhaltsstoffe für Hunde, die sich in unseren Lebensmitteln befinden.

Rohes Fleisch und Fisch
In rohen Eiern, rohem Fleisch und Fisch können sich Bakterien befinden, die eine Lebensmittelvergiftung verursachen. Einige Fische wie Lachs, Forelle oder Stör können auch einen Parasiten in sich tragen, der die „Fischkrankheit“ verursacht. Bei sofortiger Hilfe ist es behandelbar. Die ersten Anzeichen sind Erbrechen, Fieber und große Lymphknoten.

Zuckerhaltige Speisen und Getränke
Zu viel Zucker kann den Hunden denselben Schaden anrichten wie bei Menschen. Übergewicht, Zahnprobleme oder Diabetes können die Folgen sein.

Hefeteig
Bevor der Teig gebacken wird, muss der Brotteig erst aufgehen. Und genau das passiert, sollte Ihr Vierbeiner frischen Teig essen. Der Teig beginnt, im Bauch des Hundes aufzublähen und führt zu Schmerzen. Durch den Gärungsprozess entsteht Alkohol, der durchaus zu einer Alkoholvergiftung führen kann.

Salz
Es ist keine gute Idee, salzige Speisen wie Chips oder Brezeln mit dem Hund zu teilen. Zu viel Salz im Essen kann den Hund ernsthaft durstig machen und letztlich zu einer Vergiftung führen. Symptome wie Erbrechen, Durchfall, Depressionen, Zittern, Fieber und Krampfanfälle können auftreten. Im schlimmsten Fall kann es zum Tode führen.

Ihre Medizin
Hunde sollten keine für Menschen gemachte Medizin nehmen, da sie davon sehr krank werden könnten. Selbst Schmerzmittel wie Ibuprofen können für Hunde tödlich enden. Ausnahmen kennt nur Ihr Tierarzt. Hunde sind daher wie Kinder auch, vom Medikamentenschrank fernzuhalten.

Xylitol
Süßigkeiten, Gummi, Zahnpasta, Backwaren, und einige Diät-Lebensmittel sind mit Xylitol gesüßt. Die Folge könnte sein, dass der Blutzucker Deines Hundes fällt oder der Hund durch Leberversagen stirbt. Frühe Symptome sind Erbrechen, Lethargie und Koordinationsprobleme.

Macadamianüsse
Haltet Euren Hund unbedingt von Macadamianüssen fern und beachtet, dass einige Lebensmittel Macadamianüsse enthalten. Bereits sechs Macadamianüsse können einen Hund krank machen. Zu den Symptomen zählen Muskelzittern, Erbrechen, hohe Temperatur und Schwächeanfälle.

Schokolade
Die meisten Hundehalter wissen, dass Schokolade für ihre Vierbeiner schlecht ist. Das eigentliche Problem ist das in der Schokolade enthaltene Theobromin. Leider ist es in allen Schokoladensorten enthalten, inklusive der weißen Leckerei. Schokolade kann zu Erbrechen, Durchfall, Herzproblemen, Zittern, Krampfanfällen und schlimmstenfalls zum Tod führen.

Fettränder und Knochen
Fettränder, sowohl gekocht und ungekocht, können bei Hunden Pankreatitis verursachen. Knochen sind gefährlich, da der Hund daran ersticken kann. Auch können Splitter zu schweren Verletzungen führen.

Rohe Eier
Rohe Eier sollten vermieden werden, da sie Bakterien wie Salmonellen oder E.Coli enthalten können. Eine schlimme Lebensmittelvergiftung wäre die Folge.

Pfirsiche und Pflaumen
Der Kern der Früchte ist bei den Hunden (wie übrigens für die Menschen auch) sehr gefährlich. Die Oberfläche der Fruchtkerne hat Cyanid (Blausäure), welches sehr gefährlich ist.

Avocado
Avocado enthalten das für die Hunde giftige Persin. Zuviel davon könnte für den Hund giftig sein.

Gewürze
Backpulver, Muskatnüsse sowie viele andere Gewürze können für den Hund sehr giftig sein. Verzichtet daher idealerweise generell auf Gewürze für Euren Hund und haltet die Gewürzdosen verschlossen.

Trauben und Rosinen
Leider vertragen Hunde auch Trauben und Rosinen nicht. Bereits eine kleine Menge davon kann den Hund krank machen. Erbrechen ist ein Frühsymptom, später folgen Trägheit und Lustlosigkeit.

Milch und andere Milchprodukte
An manchen Tagen scheint es verlockend, dem Hund etwas von dem Eis abzugeben. Milch und Milchprodukte können bei Hunden jedoch ernstzunehmende Verdauungsprobleme und Nahrungsmittelallergien auslösen.

Alkohol
Alkohol hat die gleiche Wirkung auf die Leber und das Gehirn eines Hundes wie für Menschen. Aber es benötigt viel weniger, um den Hund zu verletzen. Nur ein wenig Bier, Schnaps, Wein oder Essen mit Alkohol können schwere Folgen haben. Symptome: Erbrechen, Durchfall, Koordinationsprobleme, Atembeschwerden, Koma oder sogar Tod.

Zwiebeln und Knoblauch
Zwiebeln und Knoblauch, – egal in welchem Zustand, sind vom Hund fernzuhalten. Sie könnten seine roten Blutkörperchen reduzieren und Anämie verursachen. Die Folgen wären Schwäche, Erbrechen, Atemprobleme und schlimmstenfalls, bei größeren Portionen, der Tod.

Kaffee, Tee und andere Koffeinhaltige Lebensmittel
Koffein kann tödlich für den Hund sein. Haltet ihn daher fern von Kaffee, Tee, Kakao, Schokolade, Cola und Energiegetränken. Du befürchtest, dass Dein Hund etwas davon genommen hat? Achtet auf Unruhe, schnelles Atmen und Muskelzucken.

Tipp:
Haltet die Nummer Eures Tierarztes und der Tierambulanz immer bereit. Hunde sind Allesfresser und können auch bei größter Vorsicht auf der Straße oder Wiese etwas gefressen haben, was ihm schadet.