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Das solltest Du wissen, bevor du dich für eine Katze entscheidest

Du überlegst, dein Leben in Zukunft mit einem niedlichen, flauschigen Stubentiger zu teilen?

Eine gute Entscheidung – wenn du bereit bist, deine Freiheit aufzugeben und dich einem egozentrischen, haarigen Tyrannen zu unterwerfen.

1. Deine Wohnung gehört ab sofort deiner Katze
Verabschiede dich von deinem persönlichen Besitz. Deine Möbel, deine Kleidung und überhaupt deinen sämtlichen Besitz darfst du nur noch dann benutzen, wenn deine Katze damit einverstanden ist. Wenn du denkst, du kannst ihr einfach verbieten, in deinem Bett zu schlafen oder deine Lieblingskommode als Kratzbaum zu benutzen: Viel Glück. Wenn sie dich mag, tut sie so, als würde sie deine Erziehungsmaßnahmen respektieren – aber nur so lange, bis sie irgendetwas von dir will. Dann nämlich wird sie genau diese Sache als Druckmittel gegen dich einsetzen.

2. Ausschlafen existiert in deinem neuen Leben nicht
Deine Katze findet es selbstverständlich, dass du jeden Tag zur gleichen Zeit aufstehst und ihr das Frühstück servierst. Es ist ihr völlig egal, ob du krank, verkatert oder einfach supermüde bist, sie nervt dich so lange, bis du tust, was sie will. Sie kennt viele Methoden, dich aus dem Bett zu scheuchen und sie ist außerdem superkreativ darin, neue Wecktechniken zu entwickeln. Anstarren, auf dir rumtrampeln, dein Handy vom Nachttisch schubsen, deine Lieblingskommode als Kratzbaum benutzen – und das sind nur einige der sanfteren Maßnahmen. Dazu noch ein Tipp: Lasse nie, nie, niemals eines deiner Körperteile außerhalb der Bettdecke liegen. Am besten schläfst du ab jetzt sowieso im Schlafsack. Aber das Gute ist: Immerhin brauchst du jetzt keinen Wecker mehr.

3. Deine neuen ständigen Begleiter: Katzenhaare
Du trägst gern schwarze Klamotten? Viel Spaß! Ab jetzt ist alles was du anziehst mit einer Schicht aus Katzenhaaren bedeckt. Zum Glück gibt es diese praktischen Kleberoller – davon wirst du viele brauchen. Und nimm sie überall hin mit. Denn überall, wo du bist, sind ab jetzt auch Katzenhaare. Außerdem sind sie auf allem, was du benutzt, isst oder trinkst. Jedes Mal, wenn du Freunde zum Essen einlädst, hoffst du, dass keiner die Katzenhaare findet, die du aus Versehen mitgekocht hast. Menschen, mit denen du persönlichen Kontakt hast, bestehen ab sofort aus 3 Gruppen: Katzenfreunde, Katzenhasser und Katzenhaarallergiker. Letztere werden sich aber sowieso bald aus deinem Leben verabschieden. Am Anfang denkst du, dass es hilft, die Katze zu bürsten und täglich deine Wohnung zu saugen. Aber irgendwann siehst du es ein: Alles in deinem Leben ist jetzt voller Katzenhaare und du kannst nichts dagegen tun.

4. Du bekommst Geschenke, die du nie haben wolltest
Deine Katze liebt dich und um dir das zu zeigen, bringt sie dir Geschenke, die sie für angemessen hält: Tote Mäuse, Vögel, Insekten oder die Teile davon, die sie nicht selbst gegessen hat. Wenn sie dir eine besondere Freude machen will, bringt sie dir etwas Lebendiges, damit du etwas zum Spielen hast. Während du panisch versuchst, eine verängstigte Maus hinter dem großen Bücherregal hervorzulocken, sitzt deine Katze zufrieden daneben und freut sich, dass ihr Plan funktioniert hat. Du erklärst ihr hundertmal, dass du an dieser Art von Geschenken kein Interesse hast, aber das kann deine Katze einfach nicht akzeptieren.

5. Dein neuer Feind heißt Unordnung
Ab jetzt wirst du dich jedes Mal hassen, wenn du irgendetwas Wichtiges auf dem Boden liegen lässt. Egal, was es ist, deine Katze wird es vollhaaren, zerkratzen, fressen, irgendwo verstecken oder komplett zerstören. Je wichtiger es für dich ist, desto mehr wird deine Katze daran setzen, es unbrauchbar zu machen. Finde dich damit ab: Entweder du verabschiedest dich von deinem früheren Leben im Chaos oder du musst ab sofort Dinge sagen wie „es tut mir total leid, aber meine Katze hat das gefressen“ – was natürlich jeder für die lahmste Ausrede der Welt halten wird.

6. Dein neuer Teppich: waschbar
Katzen legen viel Wert auf die Fellpflege. Die ganzen Haare, die sie dabei runterschlucken, müssen sie irgendwann wieder ausspucken. Und aus irgendeinem Grund, den nur Katzen kennen, ist der einzig geeignete Ort dafür ein Teppich. Du erklärst ihr immer wieder, dass das total bescheuert ist, aber es nützt nichts. Selbst wenn deine Katze gerade draußen ist, wird sie alles tun um schnellstmöglich zum nächsten Teppich zu kommen, sobald sie ihre Haare ausspucken muss. Das einzige, was du tun kannst ist, dir einen Teppich zuzulegen, den du in die Waschmaschine stopfen kannst. Deine Wohnung ist mit Teppichboden ausgelegt? Tu dir einen Gefallen und ändere das.

7. Deine Freizeit zuhause ist ab sofort Katzenzeit
Es ist Sonntag und du willst gemütlich auf dem Sofa liegen und ein Buch lesen? Du hast endlich Feierabend und willst ein paar Videos im Internet gucken? Vergiss es: Deine Katze verachtet all deine Freizeitaktivitäten, die nichts mit ihr zu tun haben. Vor allem die, bei denen du auf ein lebloses, rechteckiges Ding starrst. Auf jedem Buch, das du aufschlägst, liegt kurze Zeit später deine Katze. Schaltest du den Fernseher ein, sitzt innerhalb von Sekunden deine Katze davor und versperrt dir die Sicht. Und die Tastatur von deinem Laptop hast du auch schon lange nicht mehr gesehen. Du kannst sie natürlich einfach woanders hinsetzen, aber das hilft höchstens für 2 Minuten. Unterschätze niemals die Hartnäckigkeit deiner Katze!

8. Good Bye Privatsphäre
Was Katzen wirklich am allermeisten hassen, sind verschlossene Türen. Dabei geht es gar nicht darum, dass sie rein oder raus wollen – sie finden einfach, dass geschlossene Türen gegen ihre Prinzipien verstoßen. Schlaue Katzen können Türen sowieso selbst öffnen, weniger intelligente Exemplare setzen sich davor und schreien. Oder sie kratzen daran. Und zwar so lange, bis du die verdammte Tür aufmachst. Egal, ob du findest, dass deine Katze nichts in deinem Schlafzimmer zu suchen hat oder ob du lieber alleine auf die Toilette gehst: Du vergisst, dass deine Wohnung jetzt sowieso nicht mehr dir gehört.